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ab Januar 2018

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Rückblick auf Veranstaltungen des Vereins


ab Januar 2018

Foto: Karin Jakob
 Krimikost im Hansehaus:
„Ein Mörder kommt selten allein“
 
Zu einer literarischen Veranstaltung unter dem Motto „Ein Mörder kommt selten allein“ ludt
am Freitag, den 15. Februar 2019, 19.30 Uhr
der Verein zur Pflege der Kultur an der Weser e. V. ins Hansehaus nach Minden ein (Papenmarkt 2).

Die in Hille lebende Schriftstellerin Andrea Gerecke präsentiert ihren aktuellen Minden-Krimi „Freischießen“. Dabei geht es natürlich um das (seit 1682) traditionsreiche Ereignis in Minden und im übertragenen Sinne ums Freischießen von Belastendem im Leben…
„Ein Mörder kommt selten allein“, so lautet deshalb auch der Slogan des Romans. Jede Menge Regionales spielt eine große Rolle. Neben dem aktuellen Regionalkrimi stellt die Autorin außerdem ein paar ihrer mörderischen Kurzgeschichten vor. Darüber hinaus verschafft sie Einblicke in das Leben von Hauptkommissar Alexander Rosenbaum (und das einer Schriftstellerin) und signiert ihren Roman, der als 8. Fall beim CW Niemeyer Verlag Hameln erschienen ist. Derzeit arbeitet Andrea Gerecke am 9. Fall ihres Helden.
 Im Hansehaus gibt es in der Pause außerdem eine kulinarische Stärkung.

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Faszination Tropischer Regenwald
Eine Foto- und Filmreise zum Äquator
mit Georg Klingsiek

Nach einer Reise durch die Wüsten unserer Erde im letzten Jahr, führte Georg Klingsiek nun zum Äquator und in die Tropischen Regenwälder.
Erstes Reiseziel war "Mitad del mundo", die Mitte der Welt, das Äquatordenkmal nahe der ecuadorianischen Hauptstadt Quito. Von dort ging es in den Amazonas Regenwald und in die  Bergregenwälder Costa Ricas. Dort ist es das ganze Jahr über warm und feucht und es herrschen ideale Bedingungen für das Wachstum der Pflanzen. Die Tropischen Regenwälder sind die artenreichsten Lebensräume unserer Erde.
Georg  Klingsiek berichtete über das Leben der Cofanes und Kuna, zwei Indio-Gruppen, bei denen er jeweils mehrere Tage gelebt hat und stellte die faszinierende Pflanzen- und Tierwelt der Tropen vor. Auf dem Reiseprogramm standen außerdem Besuche auf einer Bananenplantage sowie auf den Galápagos-Inseln, die zwar direkt am Äquator liegen, aber ein völlig anderes Klima haben.
Wie viele andere Lebensräume sind auch die Tropischen Regenwälder und die dort lebenden Menschen durch Raubbau, Umweltzerstörung und Klimaveränderungen stark bedroht. Auch dies wurde in dem Vortrag thematisiert.

In der Pause boten Mitglieder des Vereins Köstlichkeiten an.

Und hier noch einmal
ein kurzer Blick ins Fotoalbum
"Faszination Tropischer Regenwald"
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Potsdam & Berlin
Kulturmetropolen und Zentren der Macht
mit Georg Klingsiek

Potsdam, die ehemalige Preußen-Residenz, und die Hauptstadt Berlin waren Ziele dieser Fotoreise.
Potsdam ist ein wahres Freilichtmuseum der preußischen Geschichte und geprägt durch eine einzigartige Parklandschaft mit Schlössern, Palästen und zahlreichen beeindruckenden Bauwerken. Ein Spaziergang durch den Park Sanssouci ist eine einzige Entdeckungs- und Naturerlebnisreise. Neben dem bekannten Schloss und dem faszinierenden Neuen Palais gibt es kuriose Gebäude, wie das Chinesische Teehaus mit seinen vergoldeten Säulen und Figuren.
Aber auch außerhalb dieses Parks hat Potsdam viele berühmte Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören das historische Zentrum mit der Nikolaikirche, dem Holländischen Viertel und die verschiedenen Stadttore. Durch die russische Kolonie Alexandrowka kommt man auf dem Weg zum interessanten Bauwerke "Belvedere" auf den Pfingstberg. Von dort bietet sich ein grandioser Blick auf ganz Potsdam und die Havelseen.
Über die Glienicker Brücke, Ort des Agentenaustauschs zu DDR-Zeiten, gelangt man nach Berlin zum nahe gelegenen Schloss Babelsberg. Ein anschließender Stadtrundgang durch die Hauptstadt führt schließlich zu vielen sehenswerten Plätzen und Gebäuden.

Und hier noch einmal
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"Potsdam & Berlin"
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Quelle: MT Nr. 120 vom 26.05.2018, S. 6

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Faszination Wüste
Eine Reise durch die Wüsten unserer Erde
mit Georg Klingsiek

Zu einer eher ungewöhnlichen Reise ludt der Verein zur Pflege der Kultur an der Weser diesmal ins Hansehaus ein.
Auf einer Reise rund um den Globus führte Georg Klingsiek die Besucher durch die größten Wüsten der Erde.
Der nicht gerade freundliche Ausspruch "In die Wüste schicken" verleiht den Wüsten ein negatives Image. Doch sind die Wüsten mit ihren verschiedenen Landschaften, den Pflanzen, Tieren und den Menschen, die dort leben, keineswegs abstoßend sondern sehr faszinierend!
Es gibt viele Merkmale, die alle Wüsten aufweisen, dennoch ist jede Wüste anders. Das gilt auch für die Lebensweisen der Menschen. Viele leben in Oasen aus Lehmhäusern, andere als Nomaden oder Halbnomaden. Um in den extremen Trockenräumen überleben zu können, müssen die Oasengärten bewässert werden, aber Wasser ist kostbar. Es muss sparsam und sinnvoll eingesetzt werden sonst versalzen die Bewässerungsflächen. Dattelpalmen und Kamele sichern ganz wesentlich das Leben und Überleben in den Wüsten.
Stationen der Wüstenreise sind Marokko und Ägypten in der Sahara, die Küstenwüste Namib und die Kahari in Namibia, die Arabische Wüste, die Regenschattenwüsten Taklamakan und Gobi, das Zentrum Australiens und schließlich die Atacama in Chile und der Salar de Uyuni in Bolivien.
Lassen Sie sich faszinieren von der Magie der Wüste!

Das Buffet war wieder eine besondere Köstlichkeit dieses Abend; leckere Speisen, wunderbar dekoriert!
Dafür gilt ein besonderer Dank u.a. Monika Mahncke, Ingrid von Ribbeck und Erika Rudolph (von links).
Foto: Dr. Ratbod Rudolph

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"Faszination Wüste
Eine Reise in die Wüsten unserer Erde"
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Nordsee-Welten  – Teil 2
Eine  Reise von Hamburg bis Zeeland
mit  Georg Klingsiek

Die  Nordseeküste und ihr Hinterland sind eine beliebte Ferienregion, in der es viel zu entdecken gibt. Nach dem ersten Teil der Reise, die vom Skagerrak bis Hamburg führte, ging es diesmal von Hamburg aus bis nach Zeeland im Süden der Niederlande.
Georg Klingsiek berichtete zunächst von den Tätigkeiten im Hamburger Hafen. Die Zuschauer konnten anhand von Filmaufnahmen miterleben, wie es in einem Welthafen zugeht, von der seefesten Verpackung der Güter bis zur Be- und Entladung von Container- und Massengutfrachtern sowie Roll-on-roll-off-Schiffen.
Die Reise führte dann durchs  Alte Land, zu den Ostfriesischen Inseln und die Besucher erfuhren, warum diese Inseln wandern. Danach ging es in die Niederlande mit Besuchen am IJsselmeer, in Amsterdam und anderen malerischen Städten. Besonders spannend sind die Küstenschutzmaßnahmen in den Niederlanden, denn 25 % des Landes liegen unter dem Meeresspiegel und müssen besonders geschützt werden. Weltweit einzigartig ist das Delta-Projekt, das nach der schweren Sturmflut von 1953 den Süden der Niederlande vor weiteren Katastrophen schützen soll. Welche gewaltigen Anstrengungen unternommen wurden, zeigten u. a. Luftaufnahmen aus dieser Region.

Die Damen des Vereins boten in der Pause köstliche Leckerbissen aus der "Meeres-Küche" an und erfreuten damit das Publikum. Vielen Dank dafür!

Und hier noch einmal
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"Nordseewelten 2"
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Fortsetzung der Vortragsreihe

Mit System verrückt ...
Oder: Über die Lesbarkeit von Kunst
von Dr. Hans-Martin Dziersk
in Zusammenarbeit mit der VHS Minden
Van Gogh? Ach ja, dieser Irre, der sich das Ohr abgeschnitten hat ...! - Dali? Noch so’n Abgedrehter, aber malen konnte der ...! - Michelangelo? War das nicht der mit der Sixtinischen Kapelle? Wahnsinn, so viele Quadratmeter – und alles alleine – na ja, ...! Kandinsky? Da hängen zwei Poster bei uns im Büro, irgend sowas Geometrisches, ziemlich durcheinander, macht sich da aber ganz gut ...!

Unzählige Definitionsversuche, viel Irritation und jede Menge „kunsthistorische Lyrik“ haben das Phänomen Kunst bisher begleitet und geprägt, (zu) viele Generationen haben mit einem Pinsel- und Tuschkasten-Trauma ihre Schulkarrieren beendet und seitdem für Kunst und Künstler allenfalls ein süßsaures Lächeln übrig. Demgegenüber verzeichnen groß angelegte Ausstellungsprojekte und museale Neugründungen Rekord-Besucherzahlen. Sind letztere eher Ergebnis cleveren Marketings oder Ausdruck eines buchstäblich massenhaften Grundbedürfnisses, der Kunst näherzukommen, sie (endlich einmal) zu verstehen?

Die Ziele der auf insgesamt 20 Abende angelegten Bild-Vortragsreihe ergeben sich denn auch aus der Grundauffassung der Kunst als Sprache. Das, was auf den ersten Blick dem Zufall entsprungen zu sein scheint, gibt oft erst auf den zweiten oder gar dritten Blick seine auf eine ganz spezielle Wirkung zielende Komposition preis, die auf der ganz gezielten Anwendung künstlerischer „Sprachelemente“ beruht. Dann allerdings kann Kunst geradezu zur Offenbarung werden!

Es ist nun einmal ein Ammenmärchen, dass Kunst grundsätzlich „zweckfrei“ sei oder zu sein habe. Auch dass der Künstler fast immer als Randfigur der Gesellschaft gesehen wird, der sich mangels einer besseren Idee und gegen alle Ratschläge der Verwandtschaft der „brotlosen Kunst“ widmet, bedarf sicher einer differenzierteren Sicht; die Beurteilungskriterien für Goethes „Faust“ und das Telefonverzeichnis von Lüdinghausen unterscheiden sich auch, obwohl beide gleichermaßen als Druckerzeugnisse vorliegen ...!

Es ist deshalb das Anliegen des Referenten – selbst bildender Künstler und Kunsthistoriker – dem interessierten Laien einen Schnupperkurs durch den kunsthistorischen Gemüsegarten von der Antike bis in die Gegenwart anzubieten, um zu zeigen, dass die Kunst ein großes zusammenhängendes organisches Ganzes bildet, in dem nichts voraussetzungslos entstand und entsteht, und dass ihre Erzeugnisse – seien sie Architektur, Skulptur oder Gemälde – nicht wie vereinzelte Fettaugen auf einer ansonsten eher mageren historischen Brühe schwimmen, sondern einem roten Faden folgen. Dieser ist für das sensibilisierte Auge deutlich sichtbar in das Band der Menschheitsgeschichte eingewebt, einer Geschichte, der die Kunst in faszinierendster Weise sowohl die Fackel voran als auch die Schleppe hinterhergetragen hat!

Interessiert? Da lässt sich was machen!

Informationen über Dr. Hans-Martin Dziersk finden Sie unter www.martindziersk.de

So war das mit Asterix und Obelix, mit den Hieroglyphen und den Griechen


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